Freitag, 03.08.2012

Fast´n Bulbous with Gary Lucas

In der Tat: Weitaus mehr als "nur" eine Coverband war diese Formation, die sich dem Werk von Captain Beefheart widmete. Co-Lead-Gitarrist Gary Lucas (der in der letzten Formation von Beefheart‘s Magic Band vertreten war), Alt-Saxofonist und Arrangeur Phillip Johnston (vom Microscopic Septet), Drummer Richard Dworkin, Bariton-Saxofonist Dave Sewelsen, Posaunist Joe Fieldler (Ed Palermo Big Band und Satoko Fujis Big Band), Bassist Jesse Krakow (Time of Orchids und Doctor Nerve) und Trompeter Rob Heinke (Doctor Nerve). spielten ein zwar über weite Strecken anstrengendes aber wahrhaft hochkarätiges Konzert.

  

The Mother Hips feat. Scott Thunes and Robert Martin

Ok, da stand mit Scott Thunes ein ehemaliger Mitstreiter Zappa´s auf der Bühne, gespielt wurden jedoch Titel der Mother Hips. Eingängige Melodien, die der American Westcoast zugeordnet werden können, kamen nicht bei allen Festivalbesuchern an. Nichts, was bei einer Zappanale zu suchen hat, waren Aussagen, die oft zu hören waren. Mir persönlich gefiel der Auftritt gut. Eine nette Abwechslung zu den zappaesken Klängen, die in diesem Jahr (endlich) wieder einmal verstärkt vertreten waren.

  

Magma

Um es gleich vorweg zu nehmen: Es war das meist umjubelte Konzert in diesem Jahr. Magma wurde heftig abgefeiert für einen sensationellen Auftritt. Schon längst von der Bühne verschwunden, wurden sie nach minutenlangen Zugaberufen nochmal auf die Bühne zurück gefordert... und sie kamen und spielten noch einen oben drauf. Magma war die "Band", auf die ich mich in diesem Jahr am meisten freute und ich wurde nicht enttäuscht. Ein Teil ihres Repertoires bestand aus Titeln ihrer aktuellen CD "FeliciteThosz", ein Silberling, den ich wirklich empfehlen kann. Hier saß jeder Ton, Christian Vander ging am Schlagwerk gewohnt engagiert zur Sache, alle Gesangparts kamen kristallklar aus den Membranen und so hatte man das Gefühl, dass es für die Mitglieder von Magma nicht nur ein Gig von vielen war... großartig!