Zappanale #24 … Was für ein Fest!

   

Ein ganz besonderes Fest, mit ein paar wenigen Enttäuschungen und drei wahrhaftigen Sensationen. Aber ich fange lieber mal vorne an:

 

Donnerstag schnell von der Arbeit ins Auto und ab nach Zappatown. Unterwegs gingen mir nochmal die Erlebnisse der unseligen Zappanale #23 durch den Kopf. Nun sollte also der Weg „back to the roots“ eingeschlagen werden. Was das wohl bedeuten sollte? Klar war, dass nur noch ca. halb so viele Bands wie im Vorjahr spielen werden. Insgesamt sah das Programm zunächst tatsächlich etwas mager aus. Und das Festivalgelände sollte neu gestaltet sein … ich war gespannt.

 

Angekommen in Bad Doberan machte ich mich gleich auf den Weg zur Warm-Up-Party am Kamp. So viele Leute! So was habe ich in all den Jahren noch nicht erlebt. Und … gut die Hälfte waren Doberaner oder Neugierige aus den umliegenden Orten. Und die machten so richtig Party.

    

Bad Doberan, Kamp

  

Die erste Band, die ich mitbekam, war Ukulele Overnite. Aha … Zappa mit Ukulele, Klampfe und Akkordeon. Naja, es wird sich schon noch steigern…

  

Ukulele Overnite

  

Im Kino wurde der lang erwartete Brot-und-Böller-Film „Where´s the beer…“ gezeigt. Die Autorinnen Sigrun Köhler und Wiltrud Baier sprachen vor ausverkauftem Haus ein paar einführende Worte.

  

Jim Cohen, Sigrun Köhler, Wiltrud Baier

  

Kamp Kino

  

Auf dem Kamp spielten derweil Zappnoise. Diesmal mit fetter Bläsergruppe und bestens aufgelegt. Zumindest unter dem Zappanalepublikum war die Stimmung auf Hochtouren. Diejenigen, die sich aus Neugier hierher wagten, hielten sich noch merklich zurück … aber sie blieben.

  

Zappnoise, the Little Tiny Wazoo Band

  

glückliche Musiker nach einem großartigen Auftritt

  

Bad Penny war für die, die ein Zappanale-Ticket in der Tasche hatten so etwas wie ein Kulturschock: Folk-Rock, Celtic, Gipsy und Blues war denn doch nicht ihr Ding. Die Doberaner hatten aber ihren Spaß an der Musik. Es wurde mitgesungen und getanzt. Und ganz ehrlich: mir gefiel Bad Penny auch ganz gut. Der Bullfrog Blues (Gallagher), Echoes (Pink Floyd) und Loch Lommond (Runrig) waren schon recht selten gecoverte Titel und auch die Eigenkompositionen kamen gut rüber.

  

Bad Penny

  

so gut besucht war bislang noch keine Warm-Up-Party

  

Party, Tanz und gute Laune

  

  

=> zweiter Tag