Zappanale #27 - Mein 10. Zappanale-Besuch

  

  

Ja, wirklich erst mein Zehnter! Erst durch Zufall und viel zu spät bin ich 2007 auf dieses grandiose Festival aufmerksam geworden und bin seit dem begeistert dabei.

 

Seit zwei Jahren arbeite ich bei der Ausstellung mit, wobei die Betonung auf „mit“ liegt, denn Robert und Dieter sind doch wesentlich mehr an der Gestaltung involviert. Mein Part ist eher Recherche und Zuarbeit durch Texte, sowie Foto- und Filmdokumentation.

 

So kommt es, dass ich das ganze Jahr über irgendwie immer mit der Zappanale beschäftigt bin und wenn sie dann endlich losgeht, ist das neben der Freude auch mit großer (An-)Spannung verbunden. Interessiert das die Besucher? Kommen die auch zur Ausstellung … und gefällt das, was wir vorbereitet haben?

 

Wir dachten, der Höhepunkt wäre die Plaster-Caster-Ausstellung zur Zappanale #26 gewesen. Umso überraschter waren wir über den Besucheransturm, der die Räume „Am Markt 3“ insbesondere während der Konzerte überrollte. Auch Frank Wonnebergs Vortrag war so gut besucht wie nie zuvor. Dass er unsere monatelange Arbeit an der „Who the F@%k is…Wall“ als das Highlight der Ausstellung bezeichnete, machte uns zudem besonders glücklich … ok: auch ein bisschen stolz!

 

Warum ich das überhaupt erwähne? Nun, bedingt durch die Ausstellung ergibt sich für uns ein etwas reduziertes Programm. Daher kann ich meine Eindrücke nicht zu allen Konzerten schildern. Unmöglich, das Spätprogramm mitzunehmen und morgens fit zu sein für die Vorbereitung der Ausstellung und die hier stattfindenden Konzerte … ein Tribut, das wohl auch dem leicht fortgeschrittenen Alter zu zollen ist.