16.07.2016 - Ausstellung

  

mehr ging nicht ... volles Haus bei Don & Bunk

  

Don & Bunk

  

Zum zweiten Mal gaben sich Don Preston und Bunk Gardner die Ehre, ein Set in den Ausstellungsräumen zu spielen. Mit ein paar technischen Problemen (irgendeine Klappe an Bunk´s Saxophon klemmte) und viel Witz begeisterten sie das Publikum. Wenn es mich dann überhaupt noch gibt, möchte ich in dem Alter auch so gut drauf sein wie die beiden.

  

Bunk Gardner

Don Preston

  

  

16.07.2016 - Festivalground

  

Gerade noch geschafft, um zum Start von

 

Hazmat Modine

 

an der Rennbahn anzukommen. Die Ausstellung war noch so gut besucht, dass das offizielle Ende von 13.oo Uhr nicht einzuhalten war, was ja auch irgendwie ganz schön ist.

 

Von Hazmat Modine hatte ich nach dem, was ich gelesen hatte, nur eine ungefähre Vorstellung. Unmittelbar vor dem Konzert erzählte mir Peter F. (aus der Rendsburger Fraktion), dass er die Truppe ganz gut findet, er damit in seinem Bekanntenkreis jedoch nicht hätte landen können.

  

Hazmat Modine waren die Opener für den Samstag an der Rennbahn

 

Der Name der Band setzt sich aus „Hazmat“, einem im englischen gebräuchlichen Ausdruck für ‘hazardous material‘, also Gefahrgut, und dem Namen „Modine“ zusammen, einem Verweis auf die auch als „Modine“ bekannten, meist gewerblich genutzten Heizlüfter des Klimageräteherstellers Modine Manufacturing Company. 

 

Wade Schuman - Diatonic Harmonica, Lute Guitar, Guitar, Lead Vocals

Joseph Daley - Tuba

Pamela Fleming - Trumpet, Flugelhorn

Steve Elson - Baritone Saxophone, Tenor Saxophone, Clarinet, Duduk, Flute

Richard Huntley - Drums, Percussion

Rachelle Garniez - Accordion, Claviola, Vocals

Michael Gomez - Acoustic and Electric Guitars, Steel Guitar

Reut Regev - Trombone, Flugabone, Slide Trumpet

Erik Della Penna - Guitar, Banjitar, Vocals

 

Versprochen wurde "American Roots Music trifft auf globale Einflüsse wie Rocksteady, Balkan Folk und Calypso". Wie gesagt: ich hatte wirklich eine nur ungefähre Vorstellung. Was dann kam, war eine erfrischende Mischung aus Blues und Rock mit folkloristischen Einflüssen. Hey ... das gefiel! War was Neues und erreichte mich sofort. Nix Zappa, noch nicht einmal "zappaesk" (ein Begriff, der so, wie er bei der Zappanale inzwischen verwendet wird, für mich immer unklarer wird) und in diesem Jahr die einzige Band, mit der ich trotzdem auf Anhieb etwas anfangen konnte.

  

  

  

Z.E.R.O.

  

Auch Candy Zappa befand sich im Publikum und ließ sich zu einem gemeinsamen Titel hinreißen.

  

In diesem Jahr das einzige Konzert auf der Mystery Stage, welches ich von Anfang bis Ende genoss. Ja, wirklich genoss, da Z.E.R.O. es versteht, mit ihrer überaus entspannten Interpretationsweise von Zappas Werk eine geradezu Wohlfühlatmosphäre zu erzeugen. Und das auf der Zappanale ist schon schwierig, da dies nun mal ein Wohlfühlfestival an sich ist. Z.E.R.O. unterstreicht das nochmals.

 

Kevin Crosby - ukulele, bass and balloon animals
Alli Bach - Vocals, percussion and tap dancing
Juliana Brandon - vocals, kazoo and human theremin
Ted Clifford - keyboards
Rupert Kettle - guitar, ukulele and pedal steel
Mick Zeuner - drums and translations

 

Es war rappelvoll vor der Bühne, die Stimmung ausgelassen und die Band wurde mit Recht abgefeiert. Da sind aber auch wirklich ein paar klasse MusikerInnen zusammen gekommen, die sichtlich Spaß an dem haben, was sie spielen.

    

  

  

  

Nach dem Spektakel auf dem Kamp vor zwei Tagen (echt??? ... die Zeit rennt mal wieder!) folgte nun eine zweite begeisternde Show der

 

Paul Green Rock Academy

 

Ich weiß noch, wie ich vor genau 10 Jahren erstmals Paul Green´s School of Rock erlebt habe. Was das für Gefühle in mir auslöste ... und ich kann mir vorstellen, was in den Besuchern abging, die in diesem Jahr das erste Mal auf der Zappanale waren und jetzt diese kleinen Energiebündel abrocken sehen.

Ed Mann ist nun schon ein paar Wochen fester Bestandteil der Rock Academy und in dieser Zusammensetzung fanden schon einige Konzerte in den Staaten statt. Nun gesellte sich auch noch Denny Walley für ein paar Titel dazu.

 

Ein ganz besonderes Highlight war die Aufführung von Approximate. A Capella, getanzt und gespielt bekamen wir eine ungefähre Vorstellung davon, was wir auf der "Zappa In New York" zu hören, aber nie zu sehen bekamen (=> s. kurzen Ausschnitt im Video weiter unten).

  

  

  

BSG 9

  

fielen meiner Pause zum Opfer ... die Halbmeterwurst rief und die fordert ihre Zeit.

  

  

Zappy Birthday Mister Frank

  

  

Um es gleich vorweg zu nehmen: Für mich das absolute Highlight in diesem Jahr. Was hier schon oft in die Hose ging, klappte perfekt: Zappy Birthday Mister Frank brachten ihren eigenen Soundengineer (Fabius) mit, der wohl ein Meister seines Fachs ist. Was für ein fetter Sound!

 

Guitar and lead vocals: Manu Eveno
Drums: Vincent Milleret
Guitars : Drayen Labie
Bass: Remi Viala
Lead and backing Vocals: Mohamed Nechnech
Keyboards and vocals: Arnaud Gravet
Percussions and more :Stéphane babiaud

 

Dicht gedrängt standen die Leute vor der Bühne und waren gefesselt von dieser perfekt aufspielenden Band aus Frankreich. Und wie wir es schon von so einigen Bands von dort kennen, lieferten die Zappys eine mitreißende Show.

 

Nachdem ich meine Fotos geschossen hatte, ging ich in die letzten Reihen des Publikums und es war schon witzig: Fast wie die Wellen der Ostsee war es ein ständiges Auf und Ab von den Köpfen vor mir. Alles tanzte, machte mit bei der Audience Participation und am Ende der absolute Hammer. Hatten wir Gäste aus Island? Fast schien es so: Uhhh ... Uhhh ... Uhhh ... die Zappanale hatte mal wieder etwas Neues. Tja, das Publikum ist halt einfallsreich, wenn es die Xte Zugabe fordert.

  

Mit diesen Eindrücken zog ich mich mal wieder vorzeitig zurück, obwohl mich die SЮR Band aus der Ukraine brennend interessiert hätte. Am nächsten Tag hörte ich jedoch einige enttäuschte Reaktionen. Es muss wohl zu viel Show und weniger gute Musik stattgefunden haben. Auch sollen sich die Reihen während des Gigs mächtig gelichtet haben ... schade.