Kurzer Rückblick auf den ZPZ - Gig am 2. Oktober 2007 in Düsseldorf:

 

Lag es am Lineup? War das Volk satt und zufrieden vom letzten Jahr? Nicht ganz zu verstehen ist es, dass im Vorverkauf lediglich ca. 600 Karten abgesetzt wurden. Und an der Abendkasse war auch kein großer Andrang. Der Veranstalter  trennte kurzerhand gut die Hälfte der Philippshalle mit einem Vorhang  ab, damit sich die wenigen Konzertbesucher nicht in dem großen Raum verloren vorkommen.
Mal sehen, wie Dweezil und die anderen Musiker das aufnehmen. Nach dem Konzert stand fest: Alle haben sich Mühe gegeben, obwohl der Funke nicht so recht auf das Publikum überspringen wollte. Es hatte den Anschein, dass nur Scheila Gonzales, Ray White und Pete Griffin wirklich mit Spaß dabei waren. Alle anderen wirkten  irgendwie angestrengt.

 

Die Meinungen gingen nach dem Konzert auch  weit auseinander. Einige waren hellauf begeistert, einige zumindest  zufrieden aber viele, mit denen ich sprach waren enttäuscht. Irgendwie kam nicht die richtige Stimmung auf. Keiner hatte die Ausstrahlung von Steve Vai, keiner transportierte die gute Laune und Ausgelassenheit  eines Napoleon Murphy Brock. Auch das Setup ließ schmerzlich Songs wie Black Napkins (mit Frank Zappa im Film), Wild Love und Yo‘ Mama vermissen. Titel, die in anderen Tourneeorten gespielt wurden und auf  die ich mich gefreut habe.

 

Setlist:


01. Zoot Allures, 02. Dweezil Guitar Improv., 03.  City of Tiny Lights, 04. Advance Romance, 05. Doreen, 06. Son of  Suzy Creamcheeze, 07. Brown Shoes Don't Make It, 08. America Drinks  & Goes Home, 09. Cosmic Debris, 10. Caroline Hardcore Ecstasy, 11. Pygmy Twylyte, 12. Dupree's Paradise (incl. band solos), 13. Ray  White Improv, 14. Uncle Remus, 15. Willie the Pimp, 16. Joe's  Garage, 17. Wind Up Working in a Gas Station, 18. San Ber'dino, 19. The Illinois Enema Bandit, 20. Dog Breath Variations, 21. G-Spot  Tornado, 22. Muffin Man

 


Lineup:


Frank Zappa (Film, Post Mortum), Dweezil Zappa, Ray White, Joe Travers, Scheila Gonzalez, V. Billy Hulting, Aaron  Arntz: Keys, Pete Griffin, Jamie Kime